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Jahreshauptversammlung 2016

Feuerwehrjugend leistet über 3.000 Stunden
Zu Beginn der Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr, die am 20. Januar 2017 im Feuerwehrhaus stattfand, konnte der Stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Markus Kuhn neben den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, deren Eltern und den Jugendleitern auch den Kommandant der Feuerwehr Thomas Jetter und den Stellvertretenden Bürgermeister Willi Zimmer begrüßen. Er war für Bürgermeister Dirk Schaible, der leider verhindert war, zur Jugendfeuerwehr gekommen. Auch der Stellvertretende Kommandant Ulrich Nill war verhindert, Markus Kuhn übermittelte seine Grüße.
Weiter überbrachte Markus Kuhn die besten Grüße von Bürgermeister Dirk Schaible, besonders freute er sich, konnte er am Freitagmorgen aus den Händen des Bürgersmeisters eine GoPro-Kamera für die Jugendfeuerwehr entgegennehmen, wofür er sich nochmals bedankte.

Jahresbericht
Markus Kuhn  konnte in seinem Jahresbericht von anfänglich 23 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr berichten, davon waren sechs weiblich und siebzehn männlich. Im Laufe des Jahres gab es dann mit Laura Ramisch, Jan Haist und Marvin Lang drei Neuzugänge, die sich im Verlauf des Jahres 2016 schon sehr gut in die Gruppe integriert haben. Allerdings gab es auch sechs Mitglieder, die die Jugendfeuerwehr verlassen hatten. Ein Jugendlicher wechselte zur Einsatzabteilung, fünf Mitglieder traten aus der Jugendfeuerwehr aus. Einen weiteren Weggang hatte die Jugend mit Jugendgruppenleiter Matthias Spingler, was Markus Kuhn bedauerte. Aktuell besteht die Jugend der Feuerwehr somit aus 20 Mitgliedern, fünf Mädchen und fünfzehn Buben. Betreut werden sie von einer Jugendgruppenleiterin und sieben Jugendgruppenleitern.

Übungen und Veranstaltungen
Viel Programm hatte die Feuerwehrjugend 2016 zu bewältigen. Dabei brachten es die Jugendlichen bei 23 Übungen und 26 anderen Veranstaltungen auf beachtliche 3083 Stunden. Hierbei waren die Sitzungen und Lehrgänge der Jugendgruppenleiter noch nicht einmal eingerechnet. Neben dem Übungsbetrieb standen bei der Jugendfeuerwehr unter anderem der Berufsfeuerwehrtag, die Stadtrandfreizeit und der Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Die Ausbilder besuchten zum Beispiel Lehrgänge für Öffentlichkeitsarbeit, für eine Supergruppenleitung, für die Leistungsspange und für Experimente bei der Jugendfeuerwehr. Die beiden Jugendsprecher nahmen an einem Wochenendkurs für Jugendsprecher teil. Markus Kuhn dankte allen, die Ihre Freizeit für die Weiterbildungen geopfert haben.

Jahresrückblick
In seinem Jahresrückblick erzählte der Stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Markus Kuhn vom Kreispokalturnier in Kornwestheim, wo von den unter 15-jährigen ein 11. Platz und von den über 15-jährigen ein 8. Platz errungen werden konnte. Eine Gruppe schaffte sogar den Sprung aufs Podest und konnte einen der Wanderpokale für den 2. Platz mit nach Freiberg nehmen. Am „Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“ war für die Feuerwehrjugend über 24 Stunden viel geboten. Markus Kuhn dankte hier besonders den Organisatoren Jens Matzat und David Grüdl. Im Juni stand der Ausflug der Jugend auf dem Programm. Es ging nach Saldenburg im Bayerischen Wald und auch hier gab es viel zu entdecken. Zum Beispiel bei einem Besuch eines Baumwipfelpfades, einer Glasbläserei und zum Abschluss bei einem Rennen auf einer Outdoor-Kartanlage. Im August fand das Schülerferienprogramm statt und wie auch bei der Stadtrandfreizeit waren wieder viele Kinder zu Gast bei der Jugendfeuerwehr. Im September trug die Feuerwehrjugend ihren Teil zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr bei. Neben der Spielstraße gab es Süßigkeiten und eine Tombola, die von vielen Sponsoren unterstützt wurde. Am Samstag durfte die Jugendfeuerwehr mit einer Schauübung das Feuerwehrfest eröffnen. Im Anschluss an die Übung konnte die Jugend aus den Händen der Sport- und Kulturförderern Freiberg einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro entgegennehmen, wofür sich Markus Kuhn nochmals herzlich bedankte. Den Abschluss des Jahres bildete wieder der Freiberger Weihnachtsmarkt, wo wieder einmal viele Gäste den Stand der Feuerwehrjugend besuchten.
Zum Schluss seiner Rede bedankte sich Markus Kuhn noch einmal bei Bürgermeister Dirk Schaible und der gesamten Stadtverwaltung für die tolle Unterstützung, die die Jugendfeuerwehr immer erfahren dürfe. Der Dank ging auch an die Jugendgruppenleiter, alle Helfer und die beiden Gerätewarte, ohne sie wäre eine Jugendarbeit auf solch hohem Niveau nicht möglich. Der besondere Dank galt der Feuerwehrführung um Kommandant Thomas Jetter. Auch den Förderverein der Jugendfeuerwehr, der mit vielen Aktionen die Jugendfeuerwehr unterstützt hat, schloss Markus Kuhn in seinen Dank ein.

Grußworte
Kommandant Thomas Jetter begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und stellte fest, dass das Jahr 2016 für die Jugendfeuerwehr ein sehr intensives Jahr war. Neben vielen Übungen und Veranstaltungen war die Jugend auch bei Veranstaltungen der Einsatzabteilung mit dabei, so bei der Hauptversammlung, der Hauptübung oder beim Tag der offenen Tür. Dabei konnte man immer sehen, mit wie viel Eifer die Jugend dabei ist. Deshalb könne die Einsatz- und Altersabteilung auch seit Jahren diese positive Entwicklung beobachten, was alle sehr freut. Die Jugendfeuerwehr hat sich prächtig entwickelt und ist ein Aushängeschild innerhalb der Stadt. Zum Schluss bedankte sich Thomas Jetter bei allen Jugendlichen für ihr Interesse an der Feuerwehr, den Ausbildern dankte er für ihre aufgewendete Zeit und ihr Engagement, was keine Selbstverständlichkeit sei. Einen weiteren, ganz besonderen Dank richtet Thomas Jetter an Bürgermeister Dirk Schaible. Er habe für die Feuerwehr, aber auch ganz speziell für die Jugendfeuerwehr immer ein offenes Ohr. Wo Hilfe erforderlich sei, würde die Feuerwehr sie bekommen. Weiter bedankte sich Thomas Jetter beim Gemeinderat und beim anwesenden stellvertretenden Bürgermeister Willi Zimmer.
Auch der Stellvertretende Bürgermeister Willi Zimmer grüßte die Versammlung. Er blickte zuerst weit zurück, als man mit 18 oder 19 Jahren zur Feuerwehr kam und dort die „Alten Hasen“ noch ihren starren Hierarchien hatten. In den Augen der Bürger war die Feuerwehr damals eine Truppe, die Feuer löschen und trinkfest sein musste. Heute sind Mannschaft und Ausbilder im Umgang mit vielen tollen Geräten vorbildlich geschult. Sehr gut befand Willi Zimmer auch die Tatsache, dass sich in der Jugendfeuerwehr viele Mädchen engagieren, dies würde sich sicher auch gut auf die Disziplin der Buben auswirken. Bürgermeister und Gemeinderat wüssten sehr gut, wie die Jugendfeuerwehr so zum positiven Bild der Stadt beitragen würde. Aber auch die Jugendlichen würden mit diesem Ehrenamt für ihre zukünftige Ausbildung und ihr Berufsleben von der Jugendfeuerwehr profitieren. Deshalb bedankte sich Willi Zimmer speziell bei den Jugendlichen noch einmal, dass sie für dieses Ehrenamt ihre Freizeit opfern und immer bereit wären. Dies sei sehr lobenswert.
Vom  Vorstand des Fördervereins der Jugendfeuerwehr konnte Herr Roth berichten, dass die Gründung des Fördervereins im Februar 2015 deshalb erfolgte, um der Jugendfeuerwehr den Rücken zu stärken und sie vielfältig zu unterstützen. Er bedankte sich bei den Jugendgruppenleitern der Feuerwehr, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut laufe, hierfür wäre man auch sehr dankbar. Hört man die Schilderungen von früher, müsse man ebenfalls froh sein, dass die Jugend heute so gut ausgebildet und für ihren zukünftigen Dienst vorbereitet würde. Im Anschluss präsentierte Herr Roth die Aktionen des Fördervereins in einer kurzen Diashow. Der Förderverein war dabei bei verschiedenen Bewirtschaftungen im Prisma aktiv, beim Rad Aktionstag, beim Bürgerfest und bei anderen Veranstaltungen. Mit diesen Aktionen konnte der Förderverein es möglich machen, dass die Jugend beim Ausflug die Kartbahn  besuchen und für den Tag der offenen Tür eine professionelle Crepesmaschine anschaffen konnte.
Der Stellvertretende Jugendfeuerwart bedankte sich beim Förderverein für die vielen Aktionen und für die Arbeit, die der Förderverein auf sich nehmen würde. Seinem Dank schloss sich die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Pfleger an, die nochmals erinnerte, dass es ohne den Einsatz der Mitglieder und das Opfer der Freizeit die Aktionen des Vereins nicht möglich wären. Ebenso seien die Jugendlichen immer zur Stelle, wenn man sie brauchen würde.

Ehrungen
Bei den Ehrungen gab es für die Jugendlichen mit den meisten Übungsbesuchen jeweils ein kleines Geschenk. In diesem Jahr erhielten gleich vier Jugendliche ein Geschenk. Den dritten Platz, mit 44 von 49 Übungen belegten Jakob Rendle und Fabian Fröhlich, Platz zwei, mit 45 Übungen erreichte Sandra Weissinger, die Teilnahme an allen 49 Übungen und somit den ersten Platz konnte Tobias Schwarz für sich behaupten.
Zum Schluss der Hauptversammlung übereichte der Jugendsprecher Jakob Rendle den Ausbildern eine kleine Aufmerksamkeit und bedankte sich auch im Namen aller Jugendlichen für die Arbeit ihrer Jugendgruppenleiter.

 

 

 

 Bericht: Jochen Fritz


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